Seit Kurzem steht ganz oben auf meiner Website ein neuer Satz: Konfetti wirkt.
Kurz. Knapp. Und wenn ich ehrlich bin — nicht auf den ersten Blick selbsterklärend. Davor stand dort „Reiki & Me(e)hr“: Ein Claim, der beschrieb, was ich anbiete. Der neue beschreibt etwas anderes: Wofür ich stehe.
Ich erzähl dir heute, was hinter diesen zwei Worten steckt. Warum ausgerechnet Konfetti? Warum ausgerechnet jetzt? Und warum habe ich mich bewusst gegen andere Ideen entschieden, die eigentlich auch ganz gut waren?
Was bedeutet „Konfetti wirkt.“?
Fangen wir vorne an.
Konfetti ist bunt. Leicht. Luftig. Es gibt diesen einen Moment, in dem es einfach fliegt – ohne Ziel, ohne Zweck, doch voller Bewegung und Freude. Und genau das mag ich daran: Ich kann mir Konfetti in mein Leben pusten. Aktiv. Selbstbestimmt. Niemand muss das für mich tun.
Für mich ist Konfetti ein Symbol für etwas, das man nicht sehen kann und trotzdem spürt: Energie.
Reiki-Energie lässt sich schwer greifen, etwas sperrig erklären, nicht in eine Schublade packen. Aber diese universelle Energie bewegt sich und bewegt etwas (vieles?!)
Konfettipunkte, die durch dich hindurchflattern – das ist für mich das treffendste Bild, das ich für Reiki gefunden habe.
Und dann „wirkt.“ Mit Punkt. Das ist meine Überzeugung, unverhandelbar: Reiki wirkt. Ganz egal, ob jemand vorher daran glaubt oder nicht. Man muss Reiki nicht verstehen, um es zu fühlen. Man sollte es meiner Meinung nach: Einfach machen.
In einem Satz: Reiki ist wie Konfetti, das in dein System flattert, Leichtigkeit bringt und ganz wunderVOLL wirkt.
Doch da ist noch eine zweite Ebene, die man erst versteht, wenn man ein Stück meiner Geschichte kennt.
Ich mag Konfetti, weil es bunt ist und leicht – und weil ich selbst durch eine Zeit gegangen bin, in der alles grau war. Schwer. Als mein Mann starb, gab es lange keine Farbe mehr in meinem Leben (mehr dazu liest du auf „…ein Stück untröstlich“, wenn du magst). Mein inneres Konfetti habe ich mir (mit Unterstützung) Schritt für Schritt zurückgeholt.
Und genau diese Fröhlichkeit, diese Leichtigkeit, möchte ich heute mit anderen teilen.
Die Konfettizone selbst steht für alles außerhalb der eigenen Komfortzone: Für den Raum, in dem Veränderung und Wachstum passieren dürfen. Kein Wunder also, dass sich hier so viel Konfetti tummelt. Bunt, fröhlich, frei.
Und weil ich gern mit Worten arbeite, ist daraus auch mein Konfettibrief entstanden: eine ganz persönliche Zusammenfassung deiner Reiki-Session, handgeschrieben auf Konfetti-Briefpapier, mit der guten alten Post verschickt. Eine anfassbare Erinnerung, die noch lange nachWIRKT.
Was mir dabei extrem wichtig ist: Ich will energetisches Wirken nicht verschwurbeln. Da ist nichts Geheimnisvolles dran, kein Woozaaaa, keine große Mystik. Reiki ist ein altes Wissen – eine Fähigkeit, an die wir uns erinnern dürfen. Das einzig „Geheimnisvolle“ daran ist vielleicht, dass es so gut wirkt, obwohl man es nicht vollständig erklären kann.
Reiki muss man nicht verstehen. Man muss es fühlen.
Reiki wirkt. Punkt.
Konfetti wirkt.
Warum ich genau jetzt mit „Konfetti wirkt.“ einen neuen Claim entwickelt habe
Der Auslöser kam nicht aus meinem Reiki-Alltag, sondern aus einem ganz anderen beruflichen Kontext. Dort hab ich vor Kurzem etwas erlebt, das mir richtig eingeleuchtet hat: Wenn ich klar in meiner Haltung bin, bewegen sich Themen und Situationen in meinem Sinne.
Genauso klar wollte ich nun auch in meinem Reiki sein. Wofür stehe ich eigentlich? Warum mache ich das? Was macht mich aus?
Für mich fühlt sich das übrigens nicht wie eine neue Positionierung an. Eher wie das Klarmachen von etwas, das längst da war, nur noch nicht ausgesprochen.
Und noch etwas ist mir dabei bewusst geworden: Ich verkaufe kein Reiki. Ich verkaufe auch keine Ruhe, keine Entspannung, kein „whatever“. Ich verkaufe einen Zustandswechsel
von „Ich funktioniere.“ zu „Ich spüre mich wieder.“
Das ist der eigentliche Kern. Und daran musste sich mein Claim messen lassen.
Klar, ich hab unterwegs mit anderen Ideen rumgespielt. „Echt statt erleuchtet.“ zum Beispiel – klang mir zu pompös. „Erleuchtet“ gehört einfach nicht zu meinem aktiven Wortschatz, stößt mich eher ab, als dass es mich beschreibt. Oder „Schwer darf leicht werden.“ – schön eigentlich, aber jeder Zustandswechsel von schwer zu leicht transportiert für mich zu viel Schwere im Vergleich selbst. Ich stelle das Negative dem Wunschzustand gegenüber, das fand ich in Worten zu sperrig, obwohl genau das ja am Ende passieren darf in einer Reiki-Session bei mir.
Schnell war klar: Konfetti muss mit rein. Ohne Konfetti keine Anja.
Was mich an „Konfetti wirkt.“ besonders reizt: der Widerspruch, den er in sich trägt. Konfetti ist laut. Reiki ist ruhig. Zwei Gegensätze in einem Claim — und genau das feiere ich.
Denn manchmal ist Konfetti dieser eine tiefe Atemzug. Das warme Kribbeln auf der Haut. Ein Gedanke, der endlich still wird. Das Gefühl, wieder ganz bei dir zu sein.
Konfetti ist der kleine Moment, der innen etwas verändert.
Ein Konfettimoment.
Was ich mit „Konfetti wirkt.“ bewirken werde
Mir gefällt, dass der Claim kurz ist. Knackig. Und vielleicht nicht ganz auf Anhieb selbsterklärend – genau das ist Absicht.
Denn ich habe vor, den Widerspruch zwischen Konfetti und Reiki nach und nach aufzuweichen. Vielleicht sogar aufzulösen, Stück für Stück, in kommenden Statements. Diese Spannung zwischen Leichtigkeit und Tiefe will ich nicht einmalig erklären und dann abhaken — die darf mich noch eine Weile begleiten.
Konfetti ist mein eigenes Bild für Leichtigkeit, Freude, kleine Wunder, neue Perspektiven. Und „wirkt“ trägt die andere Seite: Reiki darf ruhig sein, entspannend, sanft – und es tut etwas. Es verändert etwas.
Das ist jetzt mein Kompass für alles, was ich schreibe und anbiete: Bleibt es bodenständig? Trägt es Leichtigkeit? Und wirkt es wirklich?
Was könnte dein Konfettimoment gerade sein?
Lust auf deinen eigenen Konfettimoment? Vereinbare hier deine Reiki-Session – ich freu mich auf dich!
